Huthi reklamieren Treffer auf saudischen Typhoon
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Eine Boden-Luft-Rakete habe den Kampfjet über der Provinz Saada getroffen, er drohe abzustürzen, erklärt der Militärsprecher der Miliz. Saudi-Arabien und die Koalition bestätigen das bisher nicht.
GeopolitikDie Huthi im Jemen behaupten, einen saudischen Kampfjet vom Typ Typhoon getroffen zu haben. Die Maschine sei vom Stützpunkt Taif gestartet und über der nordjemenitischen Provinz Saada mit einer Boden-Luft-Rakete „direkt“ getroffen worden, sie drohe abzustürzen, schrieb Militärsprecher Yahya Saree am 14. Oktober 2026 um 23.15 Uhr MESZ auf Telegram. Belege, etwa Bilder, veröffentlichte die Miliz nicht.
Eine Bestätigung Saudi-Arabiens oder der von Riad geführten Koalition fand die Redaktion bis zum Morgen nicht; nach einem Bericht von Middle East Eye vom 15. Oktober gab es auch keine unabhängige Bestätigung. Die Huthi hatten selbst am Abend um 19.15 Uhr MESZ erklärt, saudische Luftangriffe würden mit Maschinen vom Typ F-15 und Typhoon von den Stützpunkten Chamis Muschait und Taif aus geflogen; binnen 24 Stunden seien es 42 Angriffe gewesen (Telegram).
Am Mittwoch hatte die Miliz Flughäfen und Ölanlagen in Saudi-Arabien zu legitimen Zielen erklärt und zur Räumung aufgefordert (unser Bericht).