China und Dschibuti fordern sichere Schifffahrt im Roten Meer
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Nach einem Treffen der Außenminister in Peking verlangen beide Staaten freie Fahrt für Handelsschiffe. Wang Yi warnt, der Nahost-Konflikt greife auf das Horn von Afrika über.
GeopolitikChinas Außenminister Wang Yi und sein Amtskollege aus Dschibuti, Abdoulkader Houssein Omar, haben sich am 21. Oktober in Peking für die Sicherheit der Schifffahrtswege im Roten Meer und im Golf von Aden ausgesprochen. Der Konflikt im Nahen Osten greife weiter auf das Horn von Afrika und das Rote Meer über und bedrohe die Seewege, sagte Wang nach der Mitteilung des chinesischen Außenministeriums. Nach dem Gespräch gaben beide Minister ein gemeinsames Kommuniqué heraus und unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Rahmen von Chinas Globaler Sicherheitsinitiative.
Im Kommuniqué betonen beide Seiten die Freiheit der Schifffahrt im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab; die Rechte von Handelsschiffen aller Staaten nach dem Völkerrecht seien zu achten. So gibt auch Reuters die Erklärung wieder. China unterstütze die Anrainerstaaten darin, die Seewege offen und sicher zu halten; Großmächte von außerhalb der Region sollten auf Gewalt und einseitige Sanktionen verzichten. Beide Staaten äußern sich zudem besorgt über die Rückkehr der Piraterie im Golf von Aden.
Dschibuti liegt gegenüber von Jemen an der Meerenge, um deren Küste die Huthi und die Regierungstruppen kämpfen. China unterhält dort seit 2017 seinen ersten Militärstützpunkt im Ausland; auch die USA, Japan und Frankreich haben in dem Land Basen, berichtet Reuters.