Freitag, 6. November 2026


AUSSENLAGE

Deutschland

AfD liegt im DeutschlandTrend weiter vor der Union

Nur elf Prozent sind laut ARD-DeutschlandTrend mit der Bundesregierung zufrieden. Bei der Sonntagsfrage bleiben die Werte der beiden Koalitionsparteien unverändert.

Sonntagsfrage

infratest dimap

1.297 Wahlberechtigte · 2. bis 4. November 2026

AfD 27 %; CDU/CSU 20 %; Grüne 16 %; SPD 13 %; Linke 11 %; FDP 3 %; BSW 3 %; Andere 7 %
Partei Anteil Prozent
AfD 27 %
CDU/CSU 20 %
Grüne 16 %
SPD 13 %
Linke 11 %
FDP 3 %
BSW 3 %
Andere 7 %

Quelle: WDR

Die AfD bleibt im neuen ARD-DeutschlandTrend stärkste Kraft vor der Union. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme sie unverändert auf 27 Prozent, CDU und CSU auf 20 Prozent. Die SPD bliebe bei 13 Prozent. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zur Befragung von infratest dimap hervor.

Mit der Arbeit der Bundesregierung sind elf Prozent der Wahlberechtigten sehr zufrieden oder zufrieden. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Oktober. Weniger oder gar nicht zufrieden sind 87 Prozent, zwei Prozentpunkte weniger als im Vormonat.

Grüne bleiben bei 16 Prozent

Die Grünen erreichen in der Sonntagsfrage unverändert 16 Prozent, die Linke elf Prozent. Die FDP verliert gegenüber Oktober einen Prozentpunkt und kommt auf drei Prozent. Auch das BSW liegt bei drei Prozent. Auf alle anderen Parteien zusammen entfallen sieben Prozent.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erreicht einen Zufriedenheitswert von zwölf Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als im Oktober. Unzufrieden mit seiner Arbeit sind 85 Prozent, ein Rückgang um drei Prozentpunkte. Mit Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sind unverändert 20 Prozent zufrieden; 66 Prozent sind unzufrieden. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) kommt auf 49 Prozent Zufriedenheit und 36 Prozent Unzufriedenheit.

Befragung endete am Mittwoch

Infratest dimap befragte vom 2. bis 4. November 2026 insgesamt 1.297 Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland. Die Erhebung erfolgte zufallsbasiert per Telefon und online. Der WDR nennt eine Schwankungsbreite von zwei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von zehn Prozent und drei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 50 Prozent.