Pistorius erwartet laut dpa Qualifizierung der Kamikazedrohnen in Wochen
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Laut dpa-AFX sollen die Drohnen ab 2027 an die Panzerbrigade 45 in Litauen gehen. Derzeit wird noch der Gefechtskopf erprobt.
SicherheitspolitikDie technische Qualifizierung der Kamikazedrohnen für die Bundeswehr steht laut dpa kurz vor dem Abschluss. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag in München am Rande eines Besuchs beim Rüstungsunternehmen Helsing, wie die Agentur dpa-AFX berichtet. Es gehe um wenige Wochen, fügte er demnach hinzu.
Pistorius will ein Drohnenregiment aufbauen, das der an der Nato-Ostflanke in Litauen stationierten Panzerbrigade 45 zugeordnet werden soll. Die Brigade soll laut dpa ab dem kommenden Jahr mit der sogenannten Loitering Munition ausgestattet werden; damit bekräftigte Pistorius frühere Ankündigungen. Erprobt wird nach seinen Worten derzeit der Gefechtskopf.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte nach dpa-Angaben im Februar die Anschaffung gebilligt. Als erste Lieferanten waren Helsing und das Berliner Unternehmen Stark Defence vorgesehen. Kamikazedrohnen können längere Zeit über einem Gebiet kreisen und dann ihr Ziel angreifen, wobei sie in der Regel selbst zerstört werden.
Pistorius besuchte am Donnerstag die Führungen von vier Rüstungsunternehmen in München und Umgebung, darunter die Militärsparte von Airbus. „Wir haben diese ausgezeichnete, innovative, moderne Verteidigungsindustrie, und wir werden sie künftig noch stärker nutzen“, sagte er laut dpa-AFX.
Siehe auch: Drohnenregiment des Heeres.