Russische Raketen treffen Kyjiw
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Eine junge Frau stirbt, acht Menschen werden nach Angaben der Stadtverwaltung verletzt. Getroffen sind eine Metrostation, ein Hochhaus und ein Medizinzentrum.
SicherheitspolitikRussland hat Kyjiw in der Nacht zum 19. Oktober 2026 mit ballistischen Raketen und Kampfdrohnen angegriffen. Eine Person kam ums Leben, acht wurden verletzt, teilte die Kyjiwer Stadtmilitärverwaltung mit Stand 7 Uhr MESZ mit; Schäden gab es in drei Stadtbezirken. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram, die Tote sei eine 21-Jährige.
Im Bezirk Desnjanskyj wurde nach Angaben der Verwaltung das Gebäude einer privaten Klinik beschädigt, außerdem eine Metrostation. Durch Trümmer seien neben der Station am linken Ufer Fahr- und Stromschiene gerissen, schrieb Klitschko. Im Bezirk Solomjanskyj trafen Raketentrümmer das Erdgeschoss eines 25-stöckigen Wohnhauses (Klitschko); in Räumen einer medizinischen Einrichtung im dritten Stock brach laut Stadtverwaltung ein Feuer aus, das inzwischen gelöscht ist. Im Bezirk Dnipro wurden Schulen und eine Sportanlage durch herabfallende Trümmer beschädigt.
Die Zahl der Verletzten stieg im Lauf der Nacht. Am späten Sonntagabend hatte Klitschko zunächst einen Toten und zwei Verletzte gemeldet, um 7.38 Uhr MESZ schrieb er von fünf Verletzten allein in Solomjanskyj, einer davon im Krankenhaus (Telegram). Raketenalarm galt in der Hauptstadt am Sonntagabend ab 21.58 Uhr MESZ und am Montagmorgen erneut ab 5.36 Uhr (Stadtverwaltung).
Am Montagmorgen meldete die ukrainische Luftwaffe auf Telegram strahlgetriebene Drohnen im Luftraum bei Lwiw sowie Kurs auf Riwne und Winnyzja.
Der Angriff fällt in den Streit zwischen Kyjiw und Washington über Frühwarndaten und Starlink (unser Bericht). Zu früheren Angriffen ohne rechtzeitige Warnung siehe diesen Bericht.